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Laurenz Ausbildung Online Marketing

Eine Lehre zu beginnen, ist ein großer Schritt in die berufliche Zukunft. Oftmals sind Unsicherheit und fehlende Erfahrung Faktoren, die frische Lehrlinge in die Ecke treiben. Ist die Lehre das Richtige für mich? Komme ich mit den Aufgabenstellungen klar? Kann ich mir eine berufliche Zukunft damit aufbauen? Mithilfe von diesem Blog schildere ich meine Erfahrungen als Lehrling, teile meine Erkenntnisse und gebe wichtige Tipps, die im Laufe der Ausbildung helfen können.

Wer ich bin und wie alles begann

Um zu meiner Person zu kommen: ich bin Laurenz, 20 Jahre alt und habe vor zirka drei Monaten eine Lehre als Medienfachmann bei Slidebird Webstories begonnen. Meine berufliche Laufbahn bisher war sehr holprig, nach meiner Matura kam ich direkt zum Bundesheer, wo ich meine Wehrpflicht sechs Monate lang ableistete. Danach war ich für sechs Monate am Flughafen Wien angestellt, wo es mir auch sehr gefiel. Während dieser Zeit hat sich für mich ein lang-ersehnter Traum erfüllt, mir wurde nämlich die Möglichkeit ein Au Pair Jahr in London zu starten eröffnet. Nach (wiederum) sechs schönen Monaten, war dieses jedoch vorzeitig beendet, da eine Pandemie dazwischenkam. So endete ich daheim, ohne Arbeit und ohne jegliche Perspektive, was ich aus meinem Leben machen möchte. Fast ein ganzes Jahr war ich auf Arbeitssuche.

Aus vielen verschiedenen Branchen und Firmen, interessierte mich eine besonders: die Medienbranche. Ich meldete mich als Komparse und half zeitweise als „Veranstaltungstechniker“ aus, alles deutete darauf hin, dass sich die Weichen meines Schicksals in Richtung Filmbusiness bewegen würden. Doch bei welchen Firmen ich mich auch bewarb, ich kam nie in die engere Auswahl. Als ich schon am Rande der Verzweiflung stand, erhielt ich einen Job-Vorschlag über das AMS. Eine AQUA Lehre (Verkürzte Lehrzeit bei vorhandener Matura) in einer Agentur mit dem Schwerpunkt „Online Marketing“ bot sich mir an. Ich hatte ein Vorstellungsgespräch, welches gut verlief und nach kürzester Zeit durfte ich einen Probemonat bei Slidebird starten. Anfangs war ich skeptisch, da ich mich noch nie mit diesem Gebiet auseinandergesetzt habe und es für mich Neuland war, aber ich wollte es probieren.

Laurenz im Meetingraum

Anfang ohne Vorerfahrung

Bevor ich bei Slidebird anfing, wusste ich nicht einmal, dass es Online-Marketing gibt. Ich dachte immer die Werbungen im Internet werden automatisch von der Suchmaschine generiert. Weiter hinterfragt habe ich es früher nie. In meinen ersten Tagen bei Slidebird hörte ich erstmals von Google Ads, Suchmaschinenoptimierung und vielen anderen für diesen Bereich essenziellen Begriffen. Anfangen konnte ich damit wenig. Mithilfe diverser Internet Artikel, Foren und Erklärungen war ich dann bereit, um einmal in die Welt des Marketings zu schnuppern und mich selbst an ein paar Ads zu versuchen. Zugegeben war es anfangs etwas frustrierend.

Die Aufgaben, bei denen ich das Gefühl hatte, sie gut erledigt zu haben waren falsch und die bei welchen ich dachte etwas Schlechtes abgeliefert zu haben waren schlussendlich gut. Quellen widersprachen sich teilweise und Dinge, die für meine Kollegen selbstverständlich waren, wusste ich nicht. Ich hatte schließlich auch auf weniger Marketing und mehr Design gehofft, weil mich Design schon lange interessierte. Es war nicht einfach Fuß zu fassen und die Sinnhaftigkeit der Prozesse sofort zu verstehen. Aber mit verschiedenen Lehrvideos und Übung ergab mit der Zeit alles einen Sinn. Dabei geholfen haben mir einige Google Zertifikate und andere Kurse, welche ich über die Firma absolvieren konnte.

Als Lehrling muss man sich darauf vorbereiten, auch Aufgaben zu übernehmen die man sich nicht erwartet hat. Einige davon können langwierig und eintönig sein, aber es gehört nun mal dazu, auch die nicht so spannenden Tasks zu erledigen. Fast jede Firma behandelt verschiedene Themen unterschiedlich und viele verwenden auch unterschiedliche Ressourcen und Strategien. Es gibt zum Beispiel Agenturen, die kein Social Media Marketing übernehmen und den Fokus auf andere Schwerpunkte legen. Genau so gibt es auch Agenturen, bei denen es komplett umgekehrt ist. Nichtsdestotrotz, auf Büroarbeit muss man eingestellt sein. Besonders in Jobs bei denen sich viel Online abspielt ist es oft möglich auch von zuhause aus zu arbeiten. Dies kommt in der Regel zwar selten vor, aber es gibt auch Arbeitgeber, die es bevorzugen. Bei uns zum Beispiel ist es möglich, öfter von zuhause aus zu arbeiten.

Aktuell befindet sich Slidebird in einem schönen, großen und modernen Bürogebäude im dritten Bezirk. Kurz nachdem ich die Lehre begann, wechselte die Firma in das neue Gebäude was definitiv kein Fehler war. Es ist ruhig, die Arbeitsatmosphäre ist angenehm und die Einrichtung sehr schick. Auch die Lage ist perfekt, mit einem schönen Ausblick, guter öffentlicher Erreichbarkeit und Essensmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe. Eine zusätzliche Parkmöglichkeit wäre noch recht nett gewesen, jedoch gestaltet sich das in der Innenstadt eher schwierig. Um hohe Parkkosten zu vermeiden, stelle ich meinen Wagen beim Bahnhof ab und fahre mit der Schnellbahn, auf was ich mich bis jetzt gut einstellen konnte. Die Anreisekosten zur Firma sind nämlich nicht zu unterschätzen und können ordentlich ins Budget gehen!

Fazit

So, nun habe ich mich vorgestellt und ihr wisst wer ich bin. Ein Quereinsteiger in einer komplexen Welt des Marketings, in welcher sich nur die Härtesten beweisen können. Spaß beiseite, wenn man einmal den Dreh raushat, ist alles halb so wild. In meinem nächsten Blogbeitrag erzähle ich, was es bedeutet eine Lehre in diesem Gebiet zu machen und gebe ein paar hilfreiche Tipps für den Start.

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