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Serverseitiges Tracking

Wir schreiben das Jahr 2021 und alles wird sich verändern. Jeder zweite Hund hat plötzlich einen Pullover an weil es sonst zu kalt ist für den Kleinen. Elon Musk reißt still und heimlich die Weltherrschaft an sich und serverseitiges Tracking wird wohl ein Muss. Browser haben es zunehmend schwerer gegen AdBlocker, Cookie Einstellungen und Software wie Ghostery anzukämpfen. Das Resultat sind unvollständige Datensätze und ein unvollständiges Tracking. Aber ist serverseitiges Tracking der heilige Gral der Datenanalyse? Finden wir es heraus.

Serverseitiges Tracking als Abhilfe zur Privacy-First bewegung

Der Aufschrei der Gesellschaft nach mehr Datenschutz und vor allem “privacy” ist nicht mehr zu überhören. Viele Browser, speziell Firefox blockieren heutzutage intelligentes Tracking und 30–60% der Tracking-Daten gehen durch Ad-Blocker, Fehlkonfigurationen und Intelligent Tracking Prevention (ITP) verloren. Auch Apple hat mit seinem neuen IOS 14 Update für Furore gesorgt. Durch das Hinzufügen der Datenschutzabfrage wird ein vernünftiges Tracking von Facebook Ads unmöglich. Mein Kollege Thomas Hutter hat kürzlich darüber einen sehr guten Beitrag geschrieben. Serverseitiges Tracking bietet auch hier eine Möglichkeit dieses Hindernis zum Umgehen. 

Vorteile Serverseitiges Tracking

Beim clientseitigen Tracking werden die Nutzerdaten vom Browser an den Server des Analysetools übermittelt. Problem dabei ist, dass viele Nutzer einen AdBlocker installiert haben und transparente Cookie Einstellungen dem User die Möglichkeit geben, Cookies zu blockieren. Vorteil von serverseitigen Tracking ist die direkte Kommunikation zwischen dem Server der Webseite und dem Server des Analysetools. In den meisten Fällen wird dies Google Analytics sein. Nutzer haben somit keine Möglichkeit, das Tracking in irgend einer Art und Weise zu blockieren, was genaue und vollständige Datensätze zur Folge hat. Ein weiterer Vorteil bei serverseigen Tracking ist die Datensicherheit. Durch die direkte Kommunikation der Server können die Daten nicht durch Drittanbieter eingesehen werden.

Durch serverseitiges Tracking können jegliche Art von Werbekampagnen, egal ob Google Ads, Facebook Ads oder Instagram Ads, besser analysiert werden, was sich spürbar am ROI widerspiegelt. Durch genauere und vor allem vollständige Datensätze im Tracking, können Werbebudgets spürbar optimiert werden und Maßnahmen wie Retargeting optimal eingesetzt werden. Serverseitiges Tracking ist für professionelle Werbekampagnen schon lange nicht mehr nur eine Option sondern ein Muss.

Serverseitiges Tracking und DSGVO

Wer sich jetzt schon die Hände reibt und nur mehr ROI-Raten über 500 % im Kopf hat, sollte sich ein weinig zügeln. Natürlich muss auch beim serverseitigen Tracking der Besucher darüber informiert werden und auch die Möglichkeit haben, dem serverseitige Tracking nicht zuzustimmen. Schade, ich weiß. Hier möchte ich auch ganz klar erwähnen, dass serverseitiges Tracking kein Spielplatz für Anfänger oder “Trial and Error” ist. Wir als Agentur, nehmen dieses Thema sehr ernst und sind uns unserer Verantwortung bewusst. Jeder der sich mit diesem Thema befasst und serverseitiges Tracking implementiert, sollte wissen was er tut, da es hier schnell zu Verstößen gegen die Datenschutzbestimmungen kommen kann. Auch aus technischer Sicht ist die Implementierung eines serverseitigen Trackings recht komplex.

Daniel Knoflicek ist seit 2012 Geschäftsführer von Slidebird Webstories, einer Agentur für online Marketing, Webdesign und Webentwicklung. Des Weiteren hat Daniel Knoflicek das Start Up Ernst M. gegründet, welches vegane, bio Marmelade in Österreich herstellet und vertreibt. Er ist als CTO für das Start Up tätig. Seit 2015 und der Gründung von DESK.WORKS ist Daniel Knoflicek als Brand Ambassador für Österreich zuständig.

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